Das JCI-Archiv
DAS JCI-ARCHIV IN ÜBERBLICK


Am Ende des ersten Trauerjahres der Gründerin und Ehrendirektorin des JCI Prof. Dr. Miriam Gillis-Carlebach s.A. [1922-2020] wurde ihr umfangreicher Buch- und Archivnachlass an das Central Archives for the History of Jewish People übergeben.

Das gesamte, grösstenteils vorgeordnete Archivgut beinhaltet eine detaillierte Dokumentation zur Geschichte des Carlebach-Institut, persönliche Unterlagen und Teilnachlässe, Studien- und Forschungsmaterial und zeithistorische Quellensammlungen. Die umfassende Korrespondenz dokumentiert zahlreiche akademische und persönliche Kontakte der Institutsgründerin.
Außer der Hebräischen sind gleicherweise Deutsch und Englisch die Sprachen der Briefwechsel. Als Schwerpunkt werden nach und nach Aspekte der geistlichen Erbe ihres Vaters, sowie der Familien- und Gemeidegeschichte angefragt und besprochen.

Die Joseph Carlebach - Archivabteilung ist besonders sorghaft zusammengestellt. Sie behandelt das eigene Schriftwerk des letzten Hamburger Oberrabbiners und seiner Frau Lotte Carlebach (Preuss), sowie begleitende Familien- und Gemeindedokumentation.

Das JCI-Archiv enthält Schriftgut aus den Nachlässen der Carlebach-Rabbinerfamilie. Dabei handelt es sich um amtliche und persönliche Unterlagen, Briefe und Postkarten, Fotos, Reden und Predigten, Reime zu Familienfeier, publizierte Drucke, Zeitungsartikel, usw.

Zusätzlich verwahrt das Archiv eine einzigartige Forschungsdokumentation im Bereich der Holocaust-Forschung und Erinnerungskultur, Sondererziehung, Hebräischen Schrift, usw.

Das gesamte Sammlungsgut leistet einen wesentlichen Beitrag zur Lehre und Forschung. Es verwahrt oft neuentdeckte Zeugnisse der rabbinischen Überlieferung und jüdischen Familien- und Gemeindegeschichte, sowie ihres kulturellen Erbes.

Digitalisierungsprojekte



Neben der herkömmlichen Archivarbeit befasst sich das JCI mit der Digitalisierung der historischen Quellensammlungen, die immer stärker nachgefragt werden. Das laufende JCI-Digital Projekt erfasst schrittweise Text- und Bilddokumente zur Familien-und Gemeindegeschichte. Über 4,000 Digitalisate liegen bereits vor. Bis 2022 soll diese Zahl verdoppelt werden.

2007-2008
'Streiflichter aus jüdischer Vergangenheit in Hamburg'
Digitalisierung und Online-Bereitstellung von rund 500 Objekten 'von meist unbekanntem authentischem Bildmaterial'.

2012-2015
Scan-Aufnahme und Archivierung des Carlebach-Familienarchiv [rund 4,500 Bild- und Textdateien]

2018-2020
Das JCI-DIGITAL Archiv
Erschliessung und Online-Präsentation der Carlebach-Familiensammlung

2021 -
Erweiterung des laufenden JCI-DIGITAL Online-Angebot um weitere historische Quellenbestände aus dem JCI-Forschungsarchiv



© carlebach.institute@biu.ac.il  [2021]